Freitag, 12. September 2008

Kambotschas Kueste und Vietnam

Fuer Steffi war Phnom Penh die letzte Station und sie ist inzwischen schon wieder eine Weile in Deutschland.
Auf mich wartete aber noch die Kueste Kambotschas und auch Vietnam wollte von mir erkundet werden. So machte ich mich alleine auf den Weg nach Shianoukville, dem bekanntesten Badeort an der Kueste.
Leider ist der Strand hier eher enttaeuschend. Es liegt ueberall superviel Muell herum und man hat keine 2 Minuten Ruhe, bevor der naechste Strandverkaeufer einen aufweckt: "Buy something Mister!!!"
Dennoch bin ich hier laenger als geplant haengengeblieben, denn ich habe hier ein paar nette Jungs getroffen mit denen ich so manchen Abend feucht, froehlich verbracht habe.
An dieser Stelle nette Gruesse an Rasmus, Dede, Ronald und Richart.
Wir haben uns auch Roller geliehen und auf eigene Faust verlassene Strandabschnitte erforscht. Ab vom Schuss liess es sich hier durchaus aushalten :-)

In Shianoukville habe ich mir auch mein Visum fuer Vietnam geholt. Da ich schon mal hier unten war entschloss ich mich fuer den suedlichsten Grenzuebergang zwischen Vietnam und Kambotscha in Ha Tien.
Es warnen zwar alle Reisefuehrer davor diesen Grenzuebergang zu nutzen, da er fuer Touristen gesperrt ist, aber einige Locals meinten er waere inzwischen offen. Aber auch vor diesen Geruechten warnen die Reisefuehrer.
Da ich Lust auf etwas Abenteur hatte, nahm ich also den naechsten Bus nach Kampot um von hier die Grenzueberquerung zu starten, in der Hoffnung es mit verschmerzlichem Zeit- und fananziellem Aufwand zu schaffen.
Ich wollte das auch unbedingt machen, da ich dann direkt im Mekong Delta war und mich vom Suedwesten her Saigon naehern konnte. In Shianoukville hatte ich schon soviel Zeit verloren und wuerde nochmal ein paar Tage verlieren wenn ich zurueck nach Phnom Penth gefahren waere und von dort mit einer organisierten Tour ueber die Grenze nach Saigon.

In Kampot angekommen handelte ich sofort mit einem Mototaxi-Fahrer den Transport fuer den naechsten Tag aus. Mit 2 Rucksaecken hinten auf einem Motorbike fuer 2 Stunden durch die Pampa zu heizen ist zwar nicht der bequemste Weg zu reisen, aber der Fahrer konnte gut Englisch und auch Vietnamesisch, was mir bei eventuellen Problemen mit den Grenzbeamten zugute kommen koennte. In Phnom Penh gibt es organisierte Touren die sich um alles kuemmern und einen direkt nach Saigon ueber die Grenze bringen. Das waere natuerlich angenehmer gewesen. Ich musste mich jetzt um alles selber kuemmern und mich von einem Ort zum naechsten hangeln.
Den Rest vom Tag habe ich mir noch ein Fahrrad geliehen und einen Zoo ausserhalb der Stadt besucht. Die Kaefige der Tiere haetten zwar etwas besser sein koennen, aber alles in allem machte der Zoo einen guten Eindruck. Das tolle an der Sache war, dass ich fast alleine dort war und die Sicherheitsvorkehrungen und Absperrungen nur die notwendigsten Ansprueche erfuellen. D.h. die Tiere sind im Kaefig aber man kann ganz nahe hinlaufen und die Tierchen streicheln.
Ich habe mich natuerlich sehr respektvoll verhalten und versucht die Tiere so wenig wie moeglich zu stoeren, aber da hier einfach nichts los war machten alle einen sehr gelangweilten Eindruck und waren froh ueber die Abwechslung und kammen immer zu mir wenn ich an den Kaefig trat. So habe ich dann mit allen moeglich Affen gespielt, Haendchen gehalten und sogar den Tiger gestreichelt....aber nur ganz kurz ;-)
Der Leopard hingegen war wesentlich kleiner und hat es sehr genossen gekrault zu werden. Nachdem ich dann eine geschlagene Stunde mit den Orang Utans verbracht habe, ging es zurueck ins Hostel. Hier genemigte ich mir ein leckeres Abendessen und schaute mit dem Besitzer und seiner Familie Thaiboxen bis in die Nacht.

So gut dieser Tag endete, so beschissen fing der naechste an. Beim packen musste ich feststellen, dass ich beklaut wurde und es fehlten ungefaehr 50-70$, ausser Geld aber zum Glueck nichts.
Ich konnte aber nicht einschaetzen ob es in Shianoukville oder hier in Kampot passiert war. Eigentlich musste es in Kampot gewesen sein, dem alten Besitzer und seiner Familie, die das Hostel fuehren ist ein Diebstall aber mit Sicherheit nicht zuzutrauen. Es koennten also nur andere Gaeste gewesen sein.
Wie auch immer, mir hat natuerlich keiner geglaubt oder helfen wollen und die Diskussion mit dem Besitzer fuehrte auch zu nichts. Die Polizei zu rufen waere absolut sinnlos gewesen. Ich musste mich also damit abfinden und hatte eigentlich keine Zeit zu verlieren, da ich die Grenze zu ueberqueren hatte um meinen Anschluss in Vietnam zu bekommen.
Nur leider kam mein Moto-Fahrer nicht....
Mit einiger Verspaetung tauchte dann ein vermeindlicher Kumpel des urspruenglichen Fahrers auf, der meinte sein Freund musste dringend nach Phnom Penh und er erledigt den Job. Dies teilte er dem Besitzer des Hostels mit, den er konnte kein Wort Englisch.
Da stand ich nun also, viel zu spaet am Tage, mit dem wenigen Geld das ich in meinem Geldbeutel noch hatte, vor einem Motorbike dessen Fahrer kein Wort vom dem verstand was ich ihm sagte, um die Grenze an einer Stelle zu ueberqueren, die anscheinend fuer Touristen gesperrt ist...!
Was mach ich also???

Rauf auf das Ding und los!!! :-)
Und es ging wirklich durch Doerfer und Waelder auf einer staubigen, unbetonierten Piste die immer weiter aus der Zivillisation zu fuehren schien.
Als wir dann die Grenze erreichten standen da ein Haeuschen mit Schranke und hundert Meter weiter das Naechste. Auf der Strasse viele Haendler die geschaeftig ihre Waren tauschten und viele andere einheimische Grenzueberquerer.
Ich war aber wirklich possitiv ueberrascht wie einfach und schnell alles ging. Der Kambotschanische Grenzbeamte liess sich noch etwas mehr Zeit, fuhr Buchstaben und Zahlen nach, die ich seiner Meinung nach wohl etwas unsauber niedergeschrieben habe und ich unterstelle ihm mal, dass er sich nochmal ueberlegt hat, wie er mir mit faelschlichen Beschuldigungen ein paar Dollar abzocken kann. Sein Gewissen hat aber gesiegt und er lies mich von dannen ziehen. Auf vietnamesischer Seite verlief alles noch etwas schneller und nach 30 Minuten war alles erledigt.
Es war wieder wie die Ueberquerung von Thailand nach Kambotscha, nur anderst herum.
Sobald man Kambotscha verlaesst und sich Vietnam naehert sind die Strassen wieder betoniert, statt eines Bretterverschlages steht hier ein Grenz"gebaeude" und der Muell wird, zwar kaum merklich, etwas weniger.
Leider habe ich durch die Verspaetung meinen Anschluss verpasst und konnte nicht direkt nach Can Tho, meinem Tagesziel reisen. So musste ich mir ein ueberteuertes Ticket nach Rach Gia kaufen um nach dieser 3 Stunden Fahrt, eine weitere 3 Stuendige Tortur im Localbus zu ueberstehen. Naja, eigentlich war die Fahrt ziemlich geil, denn ich wurde von den Fahrgeasten gierig bestaunt, da auf dieser Strecke wohl nur selten Touristen unterwegs sind, und habe mich stundenlang mit Haenden und Fuessen unterhalten und Handybildchen getauscht, denn Englisch kann hier natuerlich auch keiner.
Leider wurde dieser possitive erste Eindruck an den Busstationen sofort wieder zerstoert und Vietnam machte seinem Ruf, also Land der Abzocker alle Ehre.
Es ist unglaublich wie dreist und skrupellos die Moto-und Taxi-Fahrer und die Ticketverkaeufer sind. Hier musste ich leider die frechste Abzocke meiner ganzen Reise erleben. Es hat mich zwar nur 3 Euro Lehrgeld gekostet aber ich habe mich unglaublich aufgeregt und so etwas kreiert einfach unangenehme Eindruecke bei den Reisenden. Ich bin ja inzwischen auch schon einiges gewoehnt und habe in solchen Dingen genug Erfahrung gesammelt, dass ich behaupten kann, es ist wirklich schwer mich zu verarschen, aber die habens geschafft und ich moechte nicht wissen, was unerfahrene Reisende hier schon an Geld gelassen haben. Man ist hier auch wirklich komplett auf sich alleine gestellt. Ich habe in den letzten 3 Tagen vielleicht 2 andere Weisse gesehen.
Wie auch immer, am spaeten Nachmittag war ich dann nun endlich in Can Tho, der groessten Stadt im Mekong Delta, um von hier meine Erkundungstouren zu organisieren.

Mittwoch, 3. September 2008

Phnom Penh

In der Hauptstadt Phnom Penh setzten wir uns mit der Geschichte Kamboschas auseinander und besuchten Museen und Gedenkstaedten.
Ein Kapitel in der Vergangenheit Kamboschas beschehrte uns ein paar harte Tage und ich moechte diesen Teil etwas ausfuehrlicher gestalten, denn mir ist es wichtig euch ueber die Geschehenisse aufzuklaeren die hier geschehen sind.
Es war 1975 als in Kamboscha die Roten Khmer an die Macht kamen. Die Roten Khmer waren ein ultakommunistischer Haufen, unter der Fuehrung von Saloth Sar (auch bekannt unter den Pseudonymen Pol Pot und Bruder Nr.1), die mit einem politischen Putsch an die Macht kamen. Sie drangen einfach mit sehr vielen Soldaten in die Hauptstadt ein und uebernahmen die Kontrolle ueber das Parlament und verhafteten alle Mitglieder der alten Regierung. Wie viele ihrer spaeteren Aktionen geschah dies aeusserst stuemperhaft und nur in den Ansaetzen organisiert. Zuerst wurden sie von der Stadtbevoelkerung als Befreier gefeiert und die Menschen dachten der Krieg habe nun ein Ende. Aber dies war leider erst der Anfang, der Anfang vom Ende.
Das Ziel der KR (Khmer Roughe) war die Erschaffung eines agraren Utopia. Staedte waren fuer sie eine Konzentration des Boesen und der Inbegriff des Kapitalismus. Genauso wie Bildung, alte Traditionen oder Familie. Sie unterschieden die Menschen in obere und untere Klassen. Die Stadtbevoelkerung bildete somit die unterste Klasse und wurde zur Zwangsarbeit auf den Reisfeldern gezwungen. Die Landbevoelkerung wurde zur Oberklasse erhoben und konnten leitende Positionen uebernehmen. Sie zerstoerten jegliche soziale Struktur, trennten Familien und zerstoerten die Bildung in ihrem Land. Das taten sie indem sie einfach alle gebildeten Menschen festnahmen und umbrachten.

Alle Staedte wurden zwangsevakuiert und landesweit wurden Camps errichtet, in denen Kinder, getrennt von ihren Familien von den KR zu ihren Zwecken erzogen wurden. Bauern mit null Bildung oder Faehigkeiten uebernahmen die Kontrolle in Kamboscha und nur die oberste Befehlsschicht bestand aus intelligenten, gebildeten Personal.

Die ganze Idee dahinter war eine loyale Gefolgschaft zu erschaffen die zunaechst aus dummen Bauern bestand, die geblendet werden konnten und stupide ausfuehrten was ihnen gesagt wurde. Desweiternen waren viele sehr arm und die KR gaben ihnen Macht und gutes Essen. Andere folgten einfach aus Angst, eventuell selbst getoetet zu werden.

Die naechste Generation sollte aus Kindern entstehen, die ausreichend Gehirnwaeschen unterzogen wurden und wie Maschinen loyal handelten und an die Vision glaubten.
Viele Kinder zwischen 10-15 Jahren wurden so zu Kindersoldaten und Gefaengnispersonal ausgebildet und verrichteten in ihrer kindlichen Dummheit und Grausamkeit oft schrecklichere Taten als ihre erwachsenen Kollegen.
Alle Gegner des Regimes wurden verhaftet, gefoltert und getoetet, was gegen Ende in einem willkuerlichen Voelkermord ausartete.
Wie ihr euch vorstellen koennt ging der Plan nicht so ganz auf. Mit dem Abschlachten der Bildungselite wie Aerzte, Lehrer usw. verschwanden auch die lebensnotwendigen Institutionen und ein Grossteil der Bevoelkerung arbeitete und starb auf den Reisfeldern. Man naeherte sich immer mehr der Steinzeit und ueberall brachen Hunger und Krankheit aus und die Produktivitaet sank rapide anstatt sich zu erhoehen.
1979 setzten die Vietnamesen diesem Terrorregime endlich ein Ende und marschierten in Phnom Penh ein.
In diesen 4 Jahren wurde das ganze Land in seiner Entwicklung um Jahrzente zurueckgeworfen und 1/4 der Bevoelkerung getoetet!


Heute gehoert Kamboscha zu den aermsten Laendern unserer Erde und viele der Ueberlebenden haben noch heute mit psychischen Problemen zu kaempfen, die sie durch Taten der KR erleiden oder mit ansehen mussten.

Das ist ein Gedicht eines Ueberlebenden. Wenn ihr darauf klingt koennt ihr es vergroessert sehen und lesen.


Dies war mein Versuch einer groben Zusammenfassung ueber die KR und im folgenden moechte ich auf die Gedenkstaetten und ihre Bedeutung eingehen, die wir besucht haben.




Genozidmuseum Toul Sleng

Das Museum befindet sich in den Raeulichkeiten der ehemaligen Toul Svay High School. Zwischen 1975 und 1979 war hier das beruechtigte Gefaengnis S-21 der Roten Khmer, durch dessen Tore ueber 13000 Menschen - anderen Schaetzungen zufolge sollen es ueber 20000 gewesen sein - in den Tod gingen. Vor allem die gebidete Elite lernte das S-21 als Verhoer- und Folterzentrum fuerchten: Aerzte, Lehrer Militaerpersonal, Verwaltungsangestellte und andere "Verdaechtige" wanderten durch die erbarmugslosen Haende der Roten Khmer. Das Regime waehlte seine Opfer willkuerlich aus - sogar Kinder und Babys wurden verhaftet und gnadenlos abgschlachtet.
Durchschnittlich bis zu 1500 Gefangene waren hier einst untergebracht, in winzige Zellen gepfercht oder in den frueheren Klassenzimmern an den Boden bzw. aneinander gekettet. Noch immer sind die Balkone der oberen Stockwerke mit Stacheldraht abgesichert, der die Haeftlinge am Sprung in den vorzeitigen Tod hindern sollte.

Im ersten Block gleich nach dem Eingang stehen in manchen Zellen noch eiserne Bettgestelle, an denen die Inhaftierten festgekettet waren. An den Waenden befinden sich Fotographien der Leichen, die in den Raeumen gefunden wurden. Diese Bilder haben mich mitunter am meisten geschockt. (Ich verzichte bewusst darauf Fotos mit solchem oder aehnlichen Inhalt hochzuladen, denn ich weiss nicht wer alles meinen Blog liest. Wer sich aber naeher mit diesem Thema beschaftigen moechte und sehen moechte was ich gesehen habe, kann mich gern kontaktieren und sich mein Fotomaterial ansehen.) Als die vietnamesische Armee das Gefaengnis 1979 erreichte, traf sie nur noch 7 Haeftlinge (von 1500 dieses angeblichen "Gefaengnisses") lebend an. Ueberall lagen Leichen von Gefangenen, die erst kurz zuvor ermordet worden waren - ihre sterblichen Ueberreste liegen im Hof begraben.


Andere Raeume sind so klein, dass ein ausgewachsener Mensch nicht genuegend Platz hatte, um sich auszustrecken. An den Waenden im Erdgeschoss haengen tausende Schwarzweissbilder von Opfern, aus deren Augen die gesamte Bandbreite von Emotionen spricht, von Angst ueber Trotz bis hin zu Leere. Sie alle tragen Nummern, denn die roten Khmer dokumentierten penibelst, wer ihnen in die Haende fiel. Ein Grossteil der Ermordeten waren Kambodganer, doch auch Auslaender (Asiaten und Westler) wurden verhoert und gefoltert.
Die Bestuerzung laesst auch nach der Fotoausstellung nicht nach. Es folgen Erlaeuterungen ueber Foltermethoden, von einem der Ueberlebenden grafisch dargestellt. (siehe unten)


Das unterste Bild zeigt den sog. "Killing Tree" der sich auf den Killing Fields befindet. Er wurde dazu genutzt um Babys zu toeten indem man sich einfach dagegen geschlagen hat und danach in ein Massengrab geworfen. Bei dem Gedanken daran ist mir schlecht geworden...




Choeung Ek - "The Killing Fields"

Nur 12 km suedwestlich von Phnom Penh liegt das beruechtigte Choeung Ek, wo die Gefangenen von Toul Sleng hingerichtet wurden (wenn sie nicht schon durch die Folter starben). Die Staette
ist nur eine von mehreren 100(!) in Kambodscha, welche die voelkermoerderischen Roten Khmer fuer ihre Massenmorde missbrauchten. Anfangs wurden die unliebsamen Gegner - Maenner, Frauen und Kinder, die man des Landesverrats bezichtigte - auf der Stelle erschossen, doch spaeter gingen die Roten Khmer dazu ueber, ihre Opfer zu erstechen oder zu Tode zu knueppeln, um wertvole Munition zu sparen. Als auch das Benzin zur Neige ging, wurden die Gefangenen auf ihrem Transport von Toul Sleng nach Choeung Ek einfach hinter die Fahrzeuge gebunden, zu Tode geschleift und danach in die Reisfelder am Strassenrand geworfen.
Die Gedenkstaette beherrbergt heute die sterblichen Ueberreste von 8985 Menschen, die im Jahre 1980 aus 86 Massengraebern geborgen wurden. Schaetzungen zufolge wurden auf den Killing Fields sogar ueber 17000 Menschen abgeschlachtet - noch immer gibt es 43 ungeoeffnete Massengraeber.


Der oben erwaehnte Killing Tree in echt, mit Knochen und alten Kleidern


Als Deutscher sind mir der Genozid und seine Bilder nicht fremd und ich habe auch in Deutschland schon viele Gedenkstaetten besucht. Aber was ich hier gesehen habe hat mich irgendwie mehr erschuettert. Ich weiss nicht ob es an den Fotographien lag, die man in Deutschland nie ausstellen wuerde, oder ob es einfach die Tatsache ist, die Geschehenisse aufgrund meiner eigenen Landesvergangenheit besonderst intensiv nachvollziehen zu koennen.
Auf jedenfall hat mich dieser Wahnsinn der Menschen unglaublich erschuettert und der Gedanke, dass sich so etwas staendig wiederholt und sogar noch heute in Afrika passiert, macht mich krank, wuetend und unglaublich traurig...

Diese Karte von Kamboscha wurde aus Knochen und Schaedeln aus den Massengraebern der Killingfields gemacht. Wegen Zweifeln an der moralischen Vertretbarkeit existiert sie heute nur noch als Fotographie.